15.09. Shanghai

Unsere Unterkunft in Shanghai haben wir über Air-BnB gebucht und wohnen für die drei Tage bei einem chinesischen Lehrerehepaar. Da wir die nächsten Nächte in Hotels wohnen werden, waschen wir hier nochmal und genießen dann das reichliche Frühstück, was die beiden uns zubereitet haben.
Es ist recht kühl draußen, gerade einmal 26 Grad, und es sieht nach Regen aus, daher beschließen wir ins Museum zu gehen. An der U-Bahn-Station ist es so, wie an jeder anderen U-Bahn-Station auch, erst der Sicherheitscheck (mit jeweils 3 Polizisten) und dann darf man herein. Also, Rucksack ab, aufs Band, selber durch den Körperscanner,  dann auf den Rucksack warten und weiter geht's.

Im Shanghai Museum bekommt man viele Informationen zur Vergangenheit Shanghais und zur Vergangenheit von ganz China. Es läuft gerade eine Ausstellung mit Leihgaben aus dem Britischen Museum. Die Schlange hierfür zieht sich über drei Etagen nach oben. Wie entschließen uns, dass wir diese Ausstellung nicht ansehen müssen...
Die Kalligraphie Abteilung beeindruckt uns mal wieder sehr, aber auch die Geldherstellung über mehrere Jahrtausende hinweg ist beeindruckend. Besonders interessant für uns ist, dass die Geldstücke früher nicht unbedingt rund waren.
Danach geht's zum Shanghaier Museum für Städtebauplanung. Wir können sehen, wie die Skyline, die wir uns gestern angeschaut haben, entstanden ist. Außerdem gibt es ein riesiges Modell, indem angeblich alle Häuser aus dem Zentrum Shanghais nachgebildet sind. Den Häuserblock, wo wir wohnen, finden wir auch. Anschließend sehen wir uns die virtuelle Tour über und durch Shanghai an. Hierbei muss sich einer von uns besonders gut festhalten, da teilweise ziemlich scharfe Kurven geflogen werden :-)

Auf dem Weg in die Französische Konzession werden wir vom Regen überrascht. Wir gehen noch etwas durch die verwinkelten Gassen, essen noch etwas zu Abend, kaufen noch etwas total leckeres aus Sesam und Walnüssen und fahren dann nach Hause.

Unsere Gastgeber waren so nett unsere Wäsche vom Balkon reinzuholen und im Wohnzimmer aufzuhängen. Mit dem darauf gerichteten Ventilator ist sie schon trocken. Wir hatten schon gedacht, wir müssten die Wäsche nass mit nach Yangshuo nehmen.








































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